Ist der Yorkshire-Terrier ein Kleintier?

Yorkshire-Terrier

Die Mieterin einer Wohnung wollte sich einen Yorkshire-Terrier anschaffen und bat dafür die Eigentümerin um die vertraglich festgelegte Erlaubnis. Die Eigentümerin verweigerte die Zustimmung und es kam zum Gerichtstermin. Das Gericht entschied, Yorkshire-Terrier seien der Kleintierhaltung zuzurechnen, denn diese Hunde seien etwa so groß wie Meerschweinchen. Für die Haltung von Kleintieren in Wohnungen sei die Zustimmung des Vermieters nicht erforderlich. Diese Hunde können sich allenfalls durch leises, heiseres Bellen bemerkbar machen und seien erfahrungsgemäß nicht in der Lage, andere Hausbewohner zu belästigen oder die Wohnung stärker abzunutzen.
(LG Kassel, AZ 1 S 503/96)

Hunde in der Wohngemeinschaft

Hund am Tisch

Oftmals fühlen sich Miteigentümer durch einen Hund in der Wohnungsgemeinschaft gestört und versuchen dann über den Weg des Mehrheitsbeschlusses, ein Hundeverbot durchzusetzen. Dass dies dann nicht rückwirkend geht, ist meistens bekannt. Manche meinen aber, Neuanschaffungen verbieten zu können. Auch dies geht nicht, solange sich auch nur ein einziger der Eigentümer dagegen ausspricht.
(Oberlandesgericht Stuttgart, Az: 8 W 8/82)

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