Mietminderung bei Rattenbefall bis zu 100 Prozent

100 Prozent Mietminderung bei Rattenbefall

§ 536 Mietminderung bei Sach- und Rechtsmängeln

(1)Hat die Mietsache zur Zeit der Überlassung an den Mieter einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, von der Entrichtung der Miete befreit. Für die Zeit, während der die Tauglichkeit gemindert ist, hat er nur eine angemessen herabgesetzte Miete zu entrichten. Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.

 

Mietminderungstabelle

A
Abflussstau 20-38 %
Abgase in Nachbarschaft 20 %
Antenne wird entfernt 5 %
Asylbewerber in Nachbarschaft 0 %
Aufzug fällt aus 7,5-10 %
Außenanlage noch nicht fertig 10 %

B
Badewanne unbenutzbar 14-20 %
Badewanne rau 3 %
Badezimmerfliesen verschiedenfarbig 5 %
Balkon unbenutzbar 3-15 %
Baulärm im eigenen Haus 20-60 %
Baulärm vom Nachbargrundstück 10-25 %
Baugenehmigung fehlt 50 %
Bauschutt lagert auf Mietgrundstück 10 %
Beleidigung/Bedrohung durch Hausmeister 10 %
Beleuchtung im Treppenhaus defekt 1 %
Bleigehalt im Wasser 5-10 %
Briefkasten fehlt 3 %

D
Dach undicht 5 %
Decke nicht tragfähig 30 %
Diskothek lärmt 15-30 %
Dusche defekt 5-15 %

E
Einrüstung Gebäude wegen Bauarbeiten 5-15 %
Elektrizität totaler Ausfall 100 %
Energiemehrverbrauch wegen alter Heizanlage 10 %

F
Fahrstuhl fällt aus 7,5-10 %
Fenster undicht 5-50 %
Fenster luftdurchlässig 10 %
Fenster getrübt oder blind 5-10 %
Fensterläden wurden entfernt 10 %
Fernsehempfang schlecht oder gestört 5-10 %
Feuchtigkeit in Wohnung 5-50 %
Fluglärm 10 %
Formaldehyd- Belastung 25-50 %
Fußbodenkälte wegen mangelnder Dämmung 30 %

G
Garage nicht nutzbar 100 %
Garage lärmt nachts 10 %
Garten nicht nutzbar 5- 10 %
Gaststättenlärm 10-20 %
Gerüst wegen Bauarbeiten 5-15 %
Geruchsbelästigung 7-12 %
Glascontainer- Lärm nach 22.00 Uhr 5-10 %
Gegensprechanlage defekt 1-5 %

H
Hausmusik der Nachbarn 0-20 %
Haustür defekt 3 %
Haustür fehlt 15 %
Haustür nicht abschließbar 5 %
Heizungsausfall im Winter 25-100 %
Heizung unzureichend 5-30 %
Heizkörper unterdimensioniert 5-10 %
Heizung mit Klopfgeräuschen 5-20 %
Hellhörigkeit der Wohnung 10 %
Hochwasser nach Überschwemmung 100 %
Hundekot im Treppenhaus 5-20 %

I
Isolierung mangelhaft 0 %

K
Kakerlaken in Wohnung 10 %
Kamin nicht nutzbar 5 %
Kamin undicht 10 %
Keller nicht nutzbar 5-10 %
Keller feucht 5-10 %
Kinderlärm 0-10 %
Kindergarten Lärmbelästigung 15-20 %
Kirchenglockenläuten 0 %
Klavierspielen des Nachbars 20 %
Küche unbenutzbar 50 %
Küchenwand mit Schimmelbefall 10-20 %
Küchenherd / Backofen defekt 3-5 %

L
Lärmbelästigung wegen Bauarbeiten 15-60 %
Lärmbelästigung durch Nachbarn 10-20 %
Lärmbelästigung durch Gaststätte 10-30 %
Licht – fehlende Hausbeleuchtung 1 %

M
Mäuse in der Küche 10 %
Mobilfunksendeanlage nahe Wohnung 20 %
Müllschlucker defekt 2,5 %

N
Neubau noch nicht bewohnbar 100 %
Neubau noch nicht fertig gestellt 10 %
Nitratgehalt im Wasser zu hoch 10-30 %

O
Oberlichter nicht zu öffnen 10 %

P
Parkettfußboden schadstoffbelastet 15 %
Parkplatz nicht nutzbar 100 %
Parkplatz weit entfernt 10 %
Plattenbauten – typische Beeinträchtigungen 10 %
Prostitution im gleichen Haus 10-30 %

R
Rattenbefall 100 %
Renovierung unterlassen 20 %

S
Sandkasten fehlt 5 %
Sanitärinstallationen defekt 16-38 %
Schadstoffbelastung im Fußboden 15 %
Schimmelbefall 10-80 %
Silberfischchen- Befall 15-20 %
Strom abgeschaltet 100 %

T
Tanzschule im Haus 20 %
Tauben verunreinigen Haus 5-20 %
Teppichboden feucht 50 %
Teppichboden Stolpergefahr 5-15 %
Terrasse nicht nutzbar 15 %
Tiefgaragenzufahrt stört 0-10 %
Toilette unbenutzbar 50-80 %
Toilettenabfluß verstopft 20-50 %
Toilette – unzureichender Wasserdruck 15 %
Toilette mangelhaft entlüftet 5-10 %
Trittschalldämmung unzureichend 5-20 %

U
Überschwemmung Wohnung 50-80 %

W
Warmwasserausfall 10-30 %
Wärmeverlust wegen schlechter Isolierung 10 %
Waschküchenbenutzung nicht möglich 5-20 %
Waschsalon im Haus 5-20 %
Wassereinbruch 40 %
Wasserqualität unzureichend 5-20 %
Wohnfläche zu gering 0 %
Wohnungsklingel defekt 3 %
Wohnungstür fehlt 15 %
Wohnungstür nicht verschließbar 5 %

Z
Zugluft wegen schlechter Isolierung 10-20 %

Mietpreisbremse auch in Panketal

Mietpreisbremse auch in Panketal

Die Mietpreisbremse soll dafür sorgen, das Wohnungen zur Miete bezahlbar bleiben, so auch in Bernau und Panketal. Ab dem 1.06.2015 gilt das Gesetz zur Mietpreisbremse von Wohnungen bei Neu- und Anschlußvermietung. Es sieht vor, dass die Miete maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Die Gebiete werden vom Land Brandenburg festgelegt. Von den Gesetz ausgenommen sind Neubauten und umfangreich sanierte Wohnungen. Bei bestehenden Mietverträgen kann der Vermieter die Miete innerhalb von drei Jahren um maximal 20 Prozent erhöhen. Die Mieterhöhung ist aber durch die Höhe der ortsüblichen Vergleichsmiete begrenzt.

Woher erfahre ich die Vergleichsmiete?

Die Vergleichsmiete gibt es im Mietspiegel, Auskünfte aus Mieterdatenbanken und aus einem Gutachten von einem Sachverständigen. Die Vergleichsmiete für Panketal liegt bei 7,87 €.

Sie brauchen einen Mietspiegel dann rufen Sie uns an und vereinbaren einen Termin.

 

Bürgel Bonitätsauskünfte

Internationale Auskünfte. Wirtschafts- und Bonitätsauskünfte über internationale Unternehmen und Konsumenten

Bürgel Wirtschaftsinformationen ist eine Wirtschaftsauskunftei und Dienstleister für Forderungsmanagement und Inkasso mit Hauptsitz in Hamburg. 1885 gründete Martin Bürgel die „Martin Bürgel GmbH“ in Berlin. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts wurden 300 Bürgel-Auskunftsstellen in Deutschland eröffnet.

1903 wurde die Filial-Organisation umgewandelt in eine Organisation mit inhabergeführten Bürgel-Büros, wodurch das erste Franchiseunternehmen Deutschlands entstand. Die Bürgel-Zentrale wurde in Aachen errichtet. 1904 unterzeichneten rund 300 Bürgel-Partner einen Partnerschaftsvertrag. 1994 zog die Bürgel-Zentrale nach Hamburg. Gesellschafter der neu gegründeten BÜRGEL Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG waren bis 2016 die Euler Hermes Deutschland AG (Allianz-Gruppe), sowie die EOS Holding GmbH (Otto Group). Im Februar 2016 hat die global agierende Wirtschaftsauskunftei-Gruppe CRIF mit Hauptsitz in Bologna, Italien, sämtliche Anteile an der Bürgel-Gruppe übernommen.

Die 40 Standorte in Deutschland werden heute sowohl von selbstständigen Franchise-Partnern als auch durch die Bürgel Wirtschaftsinformationen Vertriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg betrieben. Die Vertriebsgesellschaft, zu der auch die Bürgel Recherchezentren Rostock, Münster, Bensheim und Augsburg zählen, ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der GmbH & Co. KG.

Zur Bürgel-Gruppe gehören seit 2008:

Euro-PRO Gesellschaft für Data Processing mbH
Supercheck GmbH

Bürgel

 

Seite „Bürgel Wirtschaftsinformationen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 1. August 2016, 06:30 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=B%C3%BCrgel_Wirtschaftsinformationen&oldid=156624344 (Abgerufen: 29. Oktober 2016, 10:20 UTC) Lizenz: CC-by-sa-3.0

aktuelle Schufa Auskunft

Wir arbeiten mit der Schufa Auskunft

Die Schufa Holding AG (Eigenschreibung SCHUFA, früher SCHUFA e. V. Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist eine privatwirtschaftliche deutsche Wirtschaftsauskunftei in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft mit dem Geschäftssitz in Wiesbaden. Zu den Aktionären gehören Kreditinstitute, Handelsunternehmen und sonstige Dienstleister. Ihr Geschäftszweck ist, ihre Vertragspartner mit Informationen zur Bonität Dritter zu versorgen.

Die Schufa verfügt über 728 Millionen Einzeldaten zu 66,3 Millionen Natürlichen Personen und zu 4,3 Millionen Unternehmen. Die Schufa bearbeitet jährlich mehr als 117,4 Mio. Anfragen zur Kreditwürdigkeit. Davon sind 1,9 Millionen Auskünfte an Verbraucher, die ihre Daten einsehen wollen. Sie beschäftigt rund 750 Mitarbeiter (Stand: 2014). Im Jahr 2014 belief sich der Umsatz auf ca. 123 Mio. Euro.

Die Berliner Städtische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (BEWAG) verkaufte in den 1920er Jahren neben dem Hauptprodukt Strom auch auf Raten finanzierte Haushaltsgeräte. Die Ratenzahlungen wurden damals zusammen mit der Stromrechnung beglichen und nur regelmäßig zahlende Kunden wurden mit Elektrogeräten versorgt. So entstand ein System zur Beurteilung des Zahlungsverhaltens.

Aufgrund der so gesammelten Erfahrungen gründeten der leitende BEWAG-Mitarbeiter Walter Meyer und sein Bruder Kurt Meyer, ein Rechtsanwalt, zusammen mit Robert Kauffmann, dem damaligen geschäftsführenden Vorstand der BEWAG, im Jahr 1927 die Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung in Berlin.[4] In der Folge entstanden 13 weitere regionale Schufa-Gesellschaften in ganz Deutschland. 1952 wurde die Bundes-Schufa e. V. von den 13 nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland wiedererstandenen Regionalgesellschaften gegründet.

Im Jahr 2000 wurde die Bundes-Schufa e. V. in die Schufa Holding AG umgewandelt und 2002 wurden die Anteile der acht Regionalgesellschaften auf die Schufa Holding AG übertragen. Deren Vorstand besteht aus drei Personen, der Aufsichtsrat aus neun Personen, von denen drei selbst Mitarbeiter der Schufa sind. Die Schufa Holding AG ist mehrheitlich im Besitz von Banken.

schufa

Seite „Schufa“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. Oktober 2016, 11:50 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schufa&oldid=158626358 (Abgerufen: 29. Oktober 2016, 10:19 UTC) Lizenz: CC-by-sa-3.0

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Rendite einer Immobilie berechnen

Rendite einer Immobilie berechnen

Formel für die Berechnung:

Jahresnettomiete mal 100 dividiert durch Nettokaufpreis

Beispiel:

Eine Immobilie kostet € 500.000,-
Die Nettomieteinnahme des Objekts bei Vollvermietung ist € 40.000,- pro Jahr.
Berechnung:
40.000 x 100 = 4.000.000
4.000.000 : 500.000 = 8

Die Nettorendite beträgt also 8%.

Viele Anleger richten sich lieber nach dem sogenannten Faktor oder Vervielfältiger beim Berechnen der Rendite einer Immobilie, da dies etwas einfacher ist. Der Faktor ist nichts anderes als das Vielfache der Netto-Jahresmiete im Verhältnis zum Nettokaufpreis.

In diesem angegebene Beispiel ist der Faktor 12,5 – die zwölfeinhalbfache Nettojahresmiete ist hier der Netto-Kaufpreis.

Sie wissen also, wenn Sie den Faktor 12,5 haben, daß die Immobilie 8% Rendite erbringt. Hier ist eine Tabelle, die die Umrechnung erleichtert:

Rendite 4% 5% 6% 7% 8% 9% 10% 11% 12%
Faktor 25 20 16,7 14,3 12,5 11,1 10 9,1 8,3

 

oder für die umgekehrte Umrechnung:
Kaufpreis dividiert durch Jahresmiete=

Faktor 8 9 10 11 12 13 15 17,5 20
Rendite 12,5% 11,1% 10% 9,1% 8,3% 7,7% 6,7% 5,7% 5%

 

Viele Investoren, vor allem im gewerblichen Bereich, legen von vornherein fest, welcher Faktor beim Kauf einer Immobilie maximal gelten darf. Dabei legen sie die gegenwärtige Jahresmieteinnahme zugrunde oder jene Summe, die bei Vollvermietung sicherangesetzt werden kann. Mieterhöhungen, steuerliche Vorteile und andere Faktoren bleiben zunächst unberücksichtigt. Viele Banken arbeiten in der Bewertung von Objekten zum Zwecke der Finanzierung übrigens heute ähnlich. So etwa gilt an manchen Standorten in den neuen Bundesländern bereits ein Faktor von zehnfach für Gewerbeobjekte auch bei guten Mietern als zu hoch, in guten Innenstadtlagen in den alten Bundesländern dagegen sind Faktoren von zwölf- bis vierzehnfach bei Gewerbeobjekten und dreizehn- bis fünfzehnfach bei Wohnimmobilien durchaus üblich.

Vermieter muss eine Bürgschaft akzeptieren?

Vermieter braucht Bürgschaft nicht akzeptieren

Im Bürgerlichen Gesetzbuch § 551 (siehe unten) Begrenzung und Anlage von Mietsicherheiten heißt es unter Absatz 1 „Hat der Mieter dem Vermieter für die Erfüllung seiner Pflichten Sicherheit zu leisten …“. Über einen Bürgen oder einer Versicherung oder dergleichen ist dort nicht zu finden. Also der Vermieter braucht keine Bürgschaften und der gleichen akzeptieren.

§ 551
Begrenzung und Anlage von Mietsicherheiten

(1) Hat der Mieter dem Vermieter für die Erfüllung seiner Pflichten Sicherheit zu leisten, so darf diese vorbehaltlich des Absatzes 3 Satz 4 höchstens das Dreifache der auf einen Monat entfallenden Miete ohne die als Pauschale oder als Vorauszahlung ausgewiesenen Betriebskosten betragen.

(2) Ist als Sicherheit eine Geldsumme bereitzustellen, so ist der Mieter zu drei gleichen monatlichen Teilzahlungen berechtigt. Die erste Teilzahlung ist zu Beginn des Mietverhältnisses fällig. Die weiteren Teilzahlungen werden zusammen mit den unmittelbar folgenden Mietzahlungen fällig.

(3) Der Vermieter hat eine ihm als Sicherheit überlassene Geldsumme bei einem Kreditinstitut zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anzulegen. Die Vertragsparteien können eine andere Anlageform vereinbaren. In beiden Fällen muss die Anlage vom Vermögen des Vermieters getrennt erfolgen und stehen die Erträge dem Mieter zu. Sie erhöhen die Sicherheit. Bei Wohnraum in einem Studenten- oder Jugendwohnheim besteht für den Vermieter keine Pflicht, die Sicherheitsleistung zu verzinsen.

(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

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