Mietminderung bei Rattenbefall bis zu 100 Prozent

100 Prozent Mietminderung bei Rattenbefall

§ 536 Mietminderung bei Sach- und Rechtsmängeln

(1)Hat die Mietsache zur Zeit der Überlassung an den Mieter einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, von der Entrichtung der Miete befreit. Für die Zeit, während der die Tauglichkeit gemindert ist, hat er nur eine angemessen herabgesetzte Miete zu entrichten. Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.

 

Mietminderungstabelle

A
Abflussstau 20-38 %
Abgase in Nachbarschaft 20 %
Antenne wird entfernt 5 %
Asylbewerber in Nachbarschaft 0 %
Aufzug fällt aus 7,5-10 %
Außenanlage noch nicht fertig 10 %

B
Badewanne unbenutzbar 14-20 %
Badewanne rau 3 %
Badezimmerfliesen verschiedenfarbig 5 %
Balkon unbenutzbar 3-15 %
Baulärm im eigenen Haus 20-60 %
Baulärm vom Nachbargrundstück 10-25 %
Baugenehmigung fehlt 50 %
Bauschutt lagert auf Mietgrundstück 10 %
Beleidigung/Bedrohung durch Hausmeister 10 %
Beleuchtung im Treppenhaus defekt 1 %
Bleigehalt im Wasser 5-10 %
Briefkasten fehlt 3 %

D
Dach undicht 5 %
Decke nicht tragfähig 30 %
Diskothek lärmt 15-30 %
Dusche defekt 5-15 %

E
Einrüstung Gebäude wegen Bauarbeiten 5-15 %
Elektrizität totaler Ausfall 100 %
Energiemehrverbrauch wegen alter Heizanlage 10 %

F
Fahrstuhl fällt aus 7,5-10 %
Fenster undicht 5-50 %
Fenster luftdurchlässig 10 %
Fenster getrübt oder blind 5-10 %
Fensterläden wurden entfernt 10 %
Fernsehempfang schlecht oder gestört 5-10 %
Feuchtigkeit in Wohnung 5-50 %
Fluglärm 10 %
Formaldehyd- Belastung 25-50 %
Fußbodenkälte wegen mangelnder Dämmung 30 %

G
Garage nicht nutzbar 100 %
Garage lärmt nachts 10 %
Garten nicht nutzbar 5- 10 %
Gaststättenlärm 10-20 %
Gerüst wegen Bauarbeiten 5-15 %
Geruchsbelästigung 7-12 %
Glascontainer- Lärm nach 22.00 Uhr 5-10 %
Gegensprechanlage defekt 1-5 %

H
Hausmusik der Nachbarn 0-20 %
Haustür defekt 3 %
Haustür fehlt 15 %
Haustür nicht abschließbar 5 %
Heizungsausfall im Winter 25-100 %
Heizung unzureichend 5-30 %
Heizkörper unterdimensioniert 5-10 %
Heizung mit Klopfgeräuschen 5-20 %
Hellhörigkeit der Wohnung 10 %
Hochwasser nach Überschwemmung 100 %
Hundekot im Treppenhaus 5-20 %

I
Isolierung mangelhaft 0 %

K
Kakerlaken in Wohnung 10 %
Kamin nicht nutzbar 5 %
Kamin undicht 10 %
Keller nicht nutzbar 5-10 %
Keller feucht 5-10 %
Kinderlärm 0-10 %
Kindergarten Lärmbelästigung 15-20 %
Kirchenglockenläuten 0 %
Klavierspielen des Nachbars 20 %
Küche unbenutzbar 50 %
Küchenwand mit Schimmelbefall 10-20 %
Küchenherd / Backofen defekt 3-5 %

L
Lärmbelästigung wegen Bauarbeiten 15-60 %
Lärmbelästigung durch Nachbarn 10-20 %
Lärmbelästigung durch Gaststätte 10-30 %
Licht – fehlende Hausbeleuchtung 1 %

M
Mäuse in der Küche 10 %
Mobilfunksendeanlage nahe Wohnung 20 %
Müllschlucker defekt 2,5 %

N
Neubau noch nicht bewohnbar 100 %
Neubau noch nicht fertig gestellt 10 %
Nitratgehalt im Wasser zu hoch 10-30 %

O
Oberlichter nicht zu öffnen 10 %

P
Parkettfußboden schadstoffbelastet 15 %
Parkplatz nicht nutzbar 100 %
Parkplatz weit entfernt 10 %
Plattenbauten – typische Beeinträchtigungen 10 %
Prostitution im gleichen Haus 10-30 %

R
Rattenbefall 100 %
Renovierung unterlassen 20 %

S
Sandkasten fehlt 5 %
Sanitärinstallationen defekt 16-38 %
Schadstoffbelastung im Fußboden 15 %
Schimmelbefall 10-80 %
Silberfischchen- Befall 15-20 %
Strom abgeschaltet 100 %

T
Tanzschule im Haus 20 %
Tauben verunreinigen Haus 5-20 %
Teppichboden feucht 50 %
Teppichboden Stolpergefahr 5-15 %
Terrasse nicht nutzbar 15 %
Tiefgaragenzufahrt stört 0-10 %
Toilette unbenutzbar 50-80 %
Toilettenabfluß verstopft 20-50 %
Toilette – unzureichender Wasserdruck 15 %
Toilette mangelhaft entlüftet 5-10 %
Trittschalldämmung unzureichend 5-20 %

U
Überschwemmung Wohnung 50-80 %

W
Warmwasserausfall 10-30 %
Wärmeverlust wegen schlechter Isolierung 10 %
Waschküchenbenutzung nicht möglich 5-20 %
Waschsalon im Haus 5-20 %
Wassereinbruch 40 %
Wasserqualität unzureichend 5-20 %
Wohnfläche zu gering 0 %
Wohnungsklingel defekt 3 %
Wohnungstür fehlt 15 %
Wohnungstür nicht verschließbar 5 %

Z
Zugluft wegen schlechter Isolierung 10-20 %

Zitate – Weisheiten – Hund

Hundeschnauze auf schwarzen Hintergrund

Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken,  als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede

Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich.

Ein Zentimeter Hund ist mir lieber als ein Kilometer Stammbaum.

Hunde sind nicht alles im Leben, aber sie machen das Leben lebenswert.

Wenn du mich lieben willst, so liebe meinen Hund.

Ein Hund, der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch, der lügt.

Ein Haus ist kein Zuhause, solange kein Hund darin wohnt.

Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.

Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.

 

Aufforstung von Städten durch vertikale Wälder

Vertikaler Wald ist ein Modell für ein nachhaltiges Wohngebäude

Das Projekt Vertikaler Wald ist ein Modell für ein nachhaltiges Wohngebäude, ein Projekt für die Wiederaufforstung von Metropolen, das zur Regeneration der Umwelt und der städtischen Biodiversität beiträgt, ohne die Ausweitung der Stadt auf dem Territorium zu bewirken. Es ist ein Modell der vertikalen Verdichtung der Natur innerhalb der Stadt, die im Zusammenhang mit Maßnahmen für die Wiederaufforstung und Einbürgerung der großen städtischen und metropolitanen Grenzen arbeitet. Das erste Beispiel des Vertikalen Waldes, bestehend aus zwei Wohntürmen von 110 und 76 m Höhe, wurde im Zentrum von Mailand am Rande des Isola – Viertels realisiert und beherbergt 900 Bäume (je 3, 6 oder 9 Meter) und Über 20.000 Pflanzen aus einer Vielzahl von Sträuchern und Blumenpflanzen verteilt in Bezug auf die Fassade Position zur Sonne. Auf flachem Boden, entspricht jeder vertikale Wald, in Höhe von Bäumen, eine Fläche von 7000 m2 Wald. In Bezug auf städtische Verdichtung entspricht das Äquivalent einer Fläche von Einfamilienhäusern von fast 75.000 m2. Das vegetative System des Vertikalen Waldes hilft bei der Konstruktion eines Mikroklimas, erzeugt Feuchtigkeit, absorbiert CO2 und Staubteilchen und erzeugt Sauerstoff.

 

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Berlin Steglitz-Zehlendorf

Bierpinsel in Berlin SteglitzSteglitz-Zehlendorf ist der sechste Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 302.535 Einwohner per 31. Dezember 2015.

Der Bezirk mit sieben Ortsteilen im Südwesten Berlins gilt heute als gehobene bzw. wohlhabende Wohngegend mit der höchsten Sozialstruktur, noch vor den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Pankow.

Im Zuge der Neuordnung der zuletzt 1920 für Groß-Berlin festgelegten Verwaltungsbezirke entstand der heute flächenmäßig drittgrößte Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit der Berliner Verwaltungsreform am 1. Januar 2001 durch Fusion der früheren Verwaltungsbezirke Steglitz mit seinen Ortsteilen Lankwitz, Lichterfelde und Steglitz, sowie Zehlendorf mit seinen Ortsteilen Dahlem, Nikolassee, Wannsee und Zehlendorf.

Steglitz-Zehlendorf grenzt im Westen an die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam, ferner an die Berliner Bezirke Spandau (nordwestlich), Charlottenburg-Wilmersdorf (nördlich), sowie Tempelhof-Schöneberg im Osten. Hinter der Landesgrenze im Süden liegen Kleinmachnow und Teltow im Landkreis Potsdam-Mittelmark. In ost-westlicher Richtung erstreckt sich der Bezirk über 19 Kilometer und in nord-südlicher Richtung über 9 Kilometer.

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf umfasst sowohl ausgedehnte Erholungsgebiete wie auch unterschiedliche Wohn- und Gewerbelagen. Im Westen finden sich unter anderem Erholungsgebiete wie der Wannsee, der südliche Grunewald mit seinen Seen Krumme Lanke und Schlachtensee, die besonders im Sommer von vielen Berlinern besucht werden. Der Ortsteil Dahlem ist Sitz zahlreicher wissenschaftlicher Einrichtungen und der Freien Universität. Das Ortsgebiet Zehlendorf hat unterschiedliche Wohnlagen, im Zentrum ein kleines Einzelhandelsgebiet. Das südlich von Dahlem gelegene Lichterfelde ist im nördlichen Teil geprägt von der gründerzeitlichen Villenkolonie Lichterfelde und kleineren Einzelhandelszentren; in Lichterfelde-Süd finden sich teilweise Wohngebiete aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Der weiter östlich gelegene Ortsteil Steglitz ist hingegen stärker städtisch strukturiert, wie die Schloßstraße im Ortskern mit der höchsten Ladendichte Berlins zeigt.[5] Sie stellt das Hauptzentrum für die südwestlichen Bezirke der Stadt dar.[6] Das ehemalige Villengebiet Südende ist im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört worden. Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem liegen, entgegen der eigenen Bezeichnung, im Ortsteil Lichterfelde.

Der westlichste Punkt Berlins befindet sich im Ortsteil Wannsee in der Havel, auf der die Grenze zu Brandenburg verläuft.

Der Bezirk ist sehr unterschiedlich besiedelt. In Steglitz und Lichterfelde, die beide von der Einwohnerzahl her in das oberste Viertel aller 96 Berliner Ortsteile gehören, lebt die Hälfte der Bevölkerung. Wannsee, der größte Ortsteil von Steglitz-Zehlendorf mit fast einem Viertel der Gesamtfläche, ist mit seinen drei Prozent Bevölkerungsanteil sehr dünn besiedelt.

Steglitz-Zehlendorf umfasst eine Reihe von Villensiedlungen und ist gekennzeichnet durch ein relativ hohes Haushaltseinkommen der Bewohner sowie eine vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote mit 10,1 Prozent (Stand: 30. April 2013).[2] Dahlem, die Seen- und Waldlagen von Zehlendorf und die Villenkolonie Lichterfelde gehören mit zu den beliebtesten Wohnlagen außerhalb der Berliner Innenstadt. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung wies mit 46,1 Jahren (Stand: 31. Dezember 2012) den höchsten Wert aller Berliner Bezirke auf, womit Steglitz-Zehlendorf der Bezirk mit den im Durchschnitt ältesten Einwohnern ist (zum Vergleich: Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat mit 37,3 Jahren die jüngste Bevölkerung).

Seite „Bezirk Steglitz-Zehlendorf“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. September 2016, 07:54 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bezirk_Steglitz-Zehlendorf&oldid=158258972 (Abgerufen: 29. Oktober 2016, 10:01 UTC) Lizenz: CC-by-sa-3.0

Berlin Pankow

Bucher SeenPankow ist der dritte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 394.816 Einwohner per 30. Juni 2016.

Die bis dahin eigenständigen Bezirke Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee wurden mit der Verwaltungsreform 2001 zum heutigen bevölkerungsreichsten Berliner Bezirk Pankow vereint. Er ist nach Treptow-Köpenick der flächenmäßig zweitgrößte Bezirk von Berlin.

Pankow liegt im Nordosten Berlins und grenzt an die Bezirke Lichtenberg (im Osten), Friedrichshain-Kreuzberg (im Süden), Mitte (südwestlich) und Reinickendorf (westlich) sowie im Norden an die Landkreise Oberhavel und Barnim im Land Brandenburg.

Der nördlichste Punkt des Bezirks liegt im Ortsteil Buch, der der nördlichste Ortsteil Berlins ist.

Der Bezirk liegt nahezu vollständig auf der eiszeitlich gebildeten Hochfläche des Barnim, die hier eben bis flachwellig ausgebildet ist. Zum größten Teil besteht die Landschaft aus Grundmoränenflächen. Entlang der Panke zieht sich auch ein Sander von Norden nach Süden zum Berliner Urstromtal. Der Bezirk ist sehr unterschiedlich besiedelt. Zwei Drittel der Bevölkerung des Bezirks leben in den drei größten Ortsteilen: Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee. Prenzlauer Berg ist der am fünftdichtesten besiedelte Ortsteil Berlins, während Blankenfelde und Stadtrandsiedlung Malchow die zwei am dünnsten besiedelten Ortsteile der Stadt sind. Diese zwei Ortsteile stellen gemeinsam fast ein Fünftel der Fläche des Bezirks dar, haben aber weniger als ein Prozent der Bevölkerung des Bezirks. Nach Neukölln ist Prenzlauer Berg der zweitbevölkerungsreichste Ortsteil Berlins.

Der Straßenverkehr im Bezirk wird geprägt durch die drei radial vom Stadtzentrum nach Norden bzw. Nordosten verlaufenden Bundesstraßen B 96a (Schönhauser Allee/Berliner Straße), B 109 (Prenzlauer Allee/Prenzlauer Promenade), die am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf in die Bundesautobahn 114 mündet, und die B 2 (Greifswalder Straße/Berliner Allee). Von großer Bedeutung für den Straßenverkehr sind auch die beiden Ringstraßen: Danziger Straße (innerhalb des S-Bahn-Rings) und Ostseestraße – Wisbyer Straße – Bornholmer Straße (außerhalb des S-Bahn-Rings).

Das Straßenbahn-Netz im Bezirk folgt im Wesentlichen den im Abschnitt Straßenverkehr beschriebenen Hauptstraßen. Daneben gibt es noch eine von Südwesten nach Nordosten verlaufende Ergänzungslinie. Die aus der Schönhauser Allee nach Norden verlaufende Straßenbahn-Linie verästelt sich im Ortsteil Pankow in drei Zweige. Die Linienführung in der Berliner Allee verlässt den Bezirk Pankow ostwärts in Richtung des Bezirks Lichtenberg.

Die Strecke in der Berliner Allee wurde im Herbst 2005 saniert und mit lärmschluckendem Rasengleis sowie neuen Haltestellen ausgerüstet.

Im Bezirk Pankow liegt fast der gesamte nördliche Teil des Ostringes der Ringbahn mit den S-Bahnhöfen Storkower Straße, Landsberger Allee, Greifswalder Straße, Prenzlauer Allee und Schönhauser Allee. An dem auf der Grenze zum Ortsteil Gesundbrunnen des Bezirks Mitte gelegenen Bahnhof Bornholmer Straße teilen sich die von Süden kommenden Linien in die Strecken Richtung Oranienburg/Hennigsdorf (Berliner Nordbahn) und Bernau (Stettiner Bahn) auf. Auf der Grenze zum Bezirk Reinickendorf liegen die Bahnhöfe Wollankstraße, Schönholz und Wilhelmsruh, wobei sich die beiden zuletzt genannten Stationen auf Reinickendorfer Gebiet befinden. An der nach Nordosten führenden Stettiner Bahn liegen die Bahnhöfe Pankow, Pankow-Heinersdorf, Blankenburg, Karow und Buch. Am Karower Kreuz soll im Jahr 2021 der Bahnhof Karower Kreuz in Betrieb gehen.

Am Bahnhof Berlin-Karow beginnt die Regionalbahn-Linie NB27 (Heidekrautbahn) der Niederbarnimer Eisenbahn nach Groß Schönebeck beziehungsweise Wensickendorf.

Im Bezirk Pankow gibt es fünf U-Bahnhöfe der Linie U2, und zwar im Ortsteil Prenzlauer Berg die Bahnhöfe Senefelderplatz, Eberswalder Straße und Schönhauser Allee sowie im Ortsteil Pankow die Bahnhöfe Vinetastraße und Pankow. Dabei sind die Bahnhöfe Schönhauser Allee und Pankow Umsteigebahnhöfe zur S-Bahn.

Seite „Bezirk Pankow“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. Oktober 2016, 15:14 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bezirk_Pankow&oldid=159157974(Abgerufen: 29. Oktober 2016, 10:00 UTC) Lizenz: CC-by-sa-3.0

Berlin Neukölln

Berlin NeuköllnNeukölln ist der achte Verwaltungsbezirk von Berlin und hat 328.045 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2015). Er wurde nach dem gleichnamigen Ortsteil benannt, der den nördlichen Teil des Bezirks ausmacht.Neukölln liegt im südlichen Bereich der Bundeshauptstadt zwischen den Bezirken Tempelhof-Schöneberg im Westen und Treptow-Köpenick im Osten sowie Friedrichshain-Kreuzberg im Norden. Im Süden grenzt Neukölln an das Land Brandenburg.

Neukölln hieß bei seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1360 Richardsdorp, später Ricksdorf (Rieksdorf) und schließlich Rixdorf. Der Ortskern befand sich am Richardplatz. Das Dorf gehörte anfangs dem Johanniterorden, die den Ort von den Tempelrittern übernahmen, die in Tempelhof ansässig waren. Aus diesem Grund trägt das Wappen des Bezirks das Johanniterkreuz.
Im Jahr 1737 gestattete Friedrich Wilhelm I. die Ansiedlung böhmischer Exilanten in Rieksdorf, die wegen ihres evangelischen Glaubens vertrieben wurden. Diese Anhänger der Herrnhuter Brüdergemeine bauten ihre eigene Kirche und siedelten in einem eigenen Bereich abseits des Dorfangers, entlang der heutigen Richardstraße, der 1797 als Böhmisch-Rixdorf eine eigene Verwaltung bekam.

Bei der Wiedervereinigung der beiden selbstständigen Gemeinden am 1. Januar 1874 hatte Rixdorf 8000 Einwohner. Ab dem 1. Mai 1899 bildete Rixdorf, bis dahin als größtes Dorf Preußens zum Kreis Teltow gehörig, einen eigenen Stadtkreis.

Die Umbenennung des Ortes von Rixdorf zu Neukölln erfolgte 1912. Der Grund der Umbenennung durch die Behörden war der seinerzeit negative Gesamteindruck des Ortes: Rixdorf galt als Hochburg von Kriminalität und „schlechten Sitten“.

Mit dem 1. Oktober 1920 wurde Neukölln nach Groß-Berlin eingemeindet. Zusammen mit den Dörfern Britz, Rudow und Buckow bildete Neukölln als Namensgeber den 14. Verwaltungsbezirk. Am Ende des 20. Jahrhunderts sind die Geschehnisse um die Umbenennung Rixdorfs vergessen. Stattdessen gibt es vereinzelte Bestrebungen zur Rückbenennung des Ortsteils Neukölln in Rixdorf, zum einen als Abgrenzung zum größeren Bezirk Neukölln, zum anderen wegen der größeren Prägnanz des alten historischen Namens.

Von 1945 bis 1990 gehörte der Bezirk Neukölln zum Amerikanischen Sektor von Berlin. 1987 wurde der Bezirk mit dem Europapreis für seine hervorragenden Bemühungen um den europäischen Integrationsgedanken ausgezeichnet. Am 23. September 2008 erhielt der Bezirk den von der Bundesregierung verliehenen Titel Ort der Vielfalt.

Der Bezirk zeigt unterschiedliche bauliche Strukturen, im Norden innerstädtisch hochverdichtet, im Süden eher vorstädtisch aufgelockert, teils sogar ländlich wirkend: Der Ortsteil Neukölln (auch Neukölln-Nord oder Neukölln 44 – nach der ehemaligen Postleitzahl 1000 Berlin 44 – genannt) ist im Norden des Bezirks (zwischen Ringbahn und Hermannplatz) überwiegend vom Altbaubestand der Gründerzeit geprägt, der aus typischen Berliner Mietskasernen mit begrünten Hinterhöfen besteht. Südlich der Ringbahn dominieren Einfamilienhausgebiete, vorstädtischer Siedlungsbau und Großsiedlungen mit vielen Hochhäusern das Gesicht des Bezirks.

In diesen uneinheitlichen Strukturen eingebettet haben sich die alten Dorfkerne von Rixdorf mit dem Böhmischen Dorf, Britz mit dem Gutshof und Schloss und Buckow mit der ältesten Feldsteinkirche Berlins erhalten.

Das bekannteste Beispiel für einen sozial motivierten Siedlungsbau/Reformwohnungsbau im Neukölln der 1920er und 1930er Jahre findet sich in Britz. Die Großsiedlung Fritz-Reuter-Stadt wurde geprägt von den Architekten Bruno Taut und Martin Wagner einerseits und von Paul Engelmann und Emil Fangmeyer im anderen Teil der Siedlung. Die beiden Teile bestehen jeweils aus etwa 1000 Wohnungen. In der Randbebauung und im Hufeisen sind dies Mehrfamilienhäuser, ansonsten Einfamilienhäuser mit Nutzgärten. Ein Teil der Großsiedlung, die Hufeisensiedlung im engeren Sinn, ist seit 2008 UNESCO-Welterbe.

Darüber hinaus befindet sich im Süden ein bekanntes Beispiel einer Großsiedlung der Nachkriegszeit: die Gropiusstadt. Sie ist eine der beiden größten Großsiedlungen des ehemaligen West-Berlins. Zunächst Großsiedlung Berlin-Buckow-Rudow genannt, wurde ihr 1972 der Name des Bauhausgründers Walter Gropius verliehen. 1976 wurde die Gropiusstadt fertiggestellt und 2002 als eigener Ortsteil abgetrennt. Abweichend vom Hochhaus-Konzept der „Urbanität durch Dichte“ und „autogerechten Stadt“ wie in der Gropiusstadt wurde in den 1970er und 1980er Jahren die High-Deck-Siedlung für rund 6.000 Bewohner errichtet. Das ursprünglich als innovativ beurteilte städtebauliche Konzept einer funktionalen Trennung von Fußgängern und Autoverkehr mit hochgelagerten, begrünten Wegen (den namensgebenden „High-Decks“) erwies sich allerdings schnell als gescheitert.

Seite „Bezirk Neukölln“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. Oktober 2016, 15:25 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bezirk_Neuk%C3%B6lln&oldid=159158254 (Abgerufen: 29. Oktober 2016, 09:59 UTC) Lizenz: CC-by-sa-3.0

Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

S-Bahn im FriedrichshainFriedrichshain-Kreuzberg ist der zweite Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 281.076 Einwohner per 30. Juni 2016.

Der kleinste der zwölf Berliner Bezirke hat zugleich die mit Abstand höchste Bevölkerungsdichte von 13.819 Einwohnern pro Quadratkilometer (Stichtag 31. Dezember 2015) und das geringste Durchschnittsalter. Er entstand mit der Berliner Verwaltungsreform am 1. Januar 2001 durch Fusion des bis dato eigenständigen Ost-Berliner Bezirks Friedrichshain mit dem West-Berliner Bezirk Kreuzberg.

Der zentral gelegene Bezirk gilt als alternativ und kreativ und ist bekannt für ein vielfältiges Nacht- und Kulturleben.

Friedrichshain-Kreuzberg ist einer von zwei Bezirken (neben dem Bezirk Mitte), die aus Teilen des ehemaligen Ost- und West-Berlin bestehen. Die beiden Ortsteile des heutigen Bezirks, Friedrichshain und Kreuzberg, sind durch die Spree voneinander getrennt. Die Oberbaumbrücke verbindet beide Altbezirke und ist damit zum Wahrzeichen des neuen Verwaltungsbezirks geworden, was im Bezirkswappen zum Ausdruck gebracht wird.

Beide Ortsteile gehören zu den Szenevierteln Berlins und erleben durch die hohe Nachfrage nach Wohnraum einen Strukturwandel in Form von Gentrifizierung. Da Kreuzberg und Friedrichshain seit der Fusion im Sprachgebrauch mitunter als Einheit betrachtet werden, haben sich Verkürzungen wie „Kreuzhain“ und „Xhain“ etabliert, insbesondere als Verweis auf das Nachtleben im Bezirk.

Im Jahr 2014 wurde ein Tausch von Flächen mit dem benachbarten Bezirk Tempelhof-Schöneberg beschlossen.

Eine Kuriosität ist, dass die Flussinsel Großer Wall im Ortsteil Hakenfelde des Bezirks Spandau der Verwaltung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg unterstellt ist.

Seite „Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. Oktober 2016, 15:05 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bezirk_Friedrichshain-Kreuzberg&oldid=159156913 (Abgerufen: 29. Oktober 2016, 09:58 UTC) Lizenz: CC-by-sa-3.0

Berlin Reinickendorf

Berlin TegelReinickendorf ist der zwölfte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 260.253 Einwohner per 31. Dezember 2015.

Der flächenmäßig fünftgrößte Bezirk von Berlin ist nach dem Ortsteil Reinickendorf benannt. Der Flughafen Tegel befindet sich im gleichnamigen Ortsteil.

Die Bezirke Reinickendorf und Wedding gehörten nach 1945 in der „Vier-Mächte-Stadt“ Berlin zum französischen Sektor und damit zu West-Berlin.

Der Bezirk befindet sich im Nordwesten Berlins. Die Nachbarbezirke sind im Südwesten Spandau, im Süden Charlottenburg-Wilmersdorf, im Südosten Mitte und im Osten Pankow. Der gesamte Norden grenzt an den brandenburgischen Landkreis Oberhavel.

Mit dem Groß-Berlin-Gesetz wurden 1920 die sechs Landgemeinden Reinickendorf, Wittenau, Tegel, Heiligensee, Hermsdorf bei Berlin und Lübars, der westliche Teil der Landgemeinde Rosenthal sowie die Gutsbezirke (bzw. Teile davon) Frohnau, Tegel-Schloss, Jungfernheide-Nord und Tegel-Forst-Nord zum Bezirk Reinickendorf zusammengeschlossen.

Sein Charakter ist von Wäldern und Gewässern geprägt, seine südlichen Teile haben aber in der Bebauung viele Ähnlichkeiten mit dem angrenzenden Ortsteil Wedding des Bezirks Mitte. Darüber hinaus liegt in Reinickendorf die zwischen 1929 und 1931 erbaute Siedlung Weiße Stadt und das von 1963 bis 1974 als Großbausiedlung geschaffene Märkische Viertel in dem über 30.000 Menschen wohnen. In den restlichen Ortsteilen herrscht Einzelhausbebauung vor, die in einigen Bereichen wie Hermsdorf und insbesondere Frohnau auch villenartigen Charakter annimmt.

Die jüngste Entwicklung ist die Ausgestaltung der (Werksarbeiter-)Siedlung Borsigwalde als eigener Ortsteil.

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Seite „Bezirk Reinickendorf“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. Oktober 2016, 15:47 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bezirk_Reinickendorf&oldid=159158845 (Abgerufen: 29. Oktober 2016, 09:57 UTC) Lizenz: CC-by-sa-3.0

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