Mietbescheinigung erforderlich, sonst droht Bußgeld

Einzugsbestätigung beim Einwohnermeldeamt

Bei der Anmeldung im Einwohnermeldeamt müssen Mieter ab 2015 eine Mietbescheinigung vorlegen (gemäß § 19 Abs. 3 Bundesmeldegesetz (BMG)). Synonym spricht man hier auch von einer Wohnungsgeberbestätigung, Umzugsbescheinigung, Einzugsbescheinigung oder auch Einzugsbestätigung. Für die Vorlage haben Mieter höchstens zwei Wochen Zeit – sonst droht ein Bußgeld bis zu 1000,00 €.

Bei der Anmeldung müssen für alle zuziehenden Personen die Personalausweise und/oder die Reisepässe vorgelegt werden.

Die Vorlage einer Wohnungsgeberbestätigung ist erforderlich bei:

Einzug in eine Wohnung
Auszug aus einer Wohnung, wenn der Wohnsitz ins Ausland verlegt wird
Auszug aus einer Wohnung,  (Wohnungslosigkeit)
Auszug aus einer Nebenwohnung, die Hauptwohnung aber beibehalten wird

Wohnungsgeberbestaetigung Download

Aufforstung von Städten durch vertikale Wälder

Vertikaler Wald ist ein Modell für ein nachhaltiges Wohngebäude

Das Projekt Vertikaler Wald ist ein Modell für ein nachhaltiges Wohngebäude, ein Projekt für die Wiederaufforstung von Metropolen, das zur Regeneration der Umwelt und der städtischen Biodiversität beiträgt, ohne die Ausweitung der Stadt auf dem Territorium zu bewirken. Es ist ein Modell der vertikalen Verdichtung der Natur innerhalb der Stadt, die im Zusammenhang mit Maßnahmen für die Wiederaufforstung und Einbürgerung der großen städtischen und metropolitanen Grenzen arbeitet. Das erste Beispiel des Vertikalen Waldes, bestehend aus zwei Wohntürmen von 110 und 76 m Höhe, wurde im Zentrum von Mailand am Rande des Isola – Viertels realisiert und beherbergt 900 Bäume (je 3, 6 oder 9 Meter) und Über 20.000 Pflanzen aus einer Vielzahl von Sträuchern und Blumenpflanzen verteilt in Bezug auf die Fassade Position zur Sonne. Auf flachem Boden, entspricht jeder vertikale Wald, in Höhe von Bäumen, eine Fläche von 7000 m2 Wald. In Bezug auf städtische Verdichtung entspricht das Äquivalent einer Fläche von Einfamilienhäusern von fast 75.000 m2. Das vegetative System des Vertikalen Waldes hilft bei der Konstruktion eines Mikroklimas, erzeugt Feuchtigkeit, absorbiert CO2 und Staubteilchen und erzeugt Sauerstoff.

 

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Wertermittlungsverfahren nach ImmoWertV

Die ImmoWertV unterscheidet zwischen drei normierten Wertermittlungsverfahren

Die ImmoWertV unterscheidet zwischen drei normierten Wertermittlungsverfahren:

  1. das Vergleichswertverfahren 
  2. das Ertragswertverfahren 
  3. das Sachwertverfahren

Grundsätzlich sind diese drei Verfahren gleichrangig. Bei der Wahl des Wertermittlungsverfahrens sind jedoch die Art des Grundstücks und die preisbestimmenden Mechanismen auf dem jeweiligen Grundstücksmarkt ausschlaggebend. Vor dem Einsatz eines der Wertermittlungsverfahren ist die Wahl des entsprechenden Verfahrens zu begründen.

Das Vergleichswertverfahren kann zur Verkehrswertermittlung bebauter und unbebauter Grundstücke herangezogen werden. Dabei muss eine hohe Anzahl von Kaufpreisen vergleichbarer Grundstücke vorliegen, die in ihren Eigenschaften direkt mit dem Bewertungsobjekt vergleichbar sind. Ferner ist auf die Aktualität der Vergleichspreise zu achten. Diese sind nur geeignet, wenn die Verkäufe zeitnah zum Wertermittlungsstichtag liegen. Aufgrund dieser Vorgaben kommt das Vergleichswertverfahren nur bei marktgängigen Objekten, wie Eigentumswohnungen und Einfamilienhausgrundstücken zur Anwendung.

Das Ertragswertverfahren wird zur Verkehrswertermittlung von Renditeobjekten herangezogen, z. B. Mietwohnhäuser und gewerblich bzw. industriell genutzte Grundstücke. Dabei geht es in erster Linie darum, welche nachhaltig erzielbaren Erträge vom Bewertungsobjekt erwirtschaftet werden.

Das Sachwertverfahren kommt vor allem dann zur Anwendung, wenn der Sachwert des Bewertungsobjekts und nicht die Ertragserzielung preisbestimmend ist. Das ist in erster Linie bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Villen der Fall, die zur Eigennutzung erworben werden.

 

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Geschossflächenzahl (GFZ)

Die Geschossflächenzahl (BauNVO, § 20), abgekürzt GFZ, gibt das Verhältnis der gesamten Geschossfläche aller Vollgeschosse

Die Geschossflächenzahl (BauNVO, § 20), abgekürzt GFZ, gibt das Verhältnis der gesamten Geschossfläche aller Vollgeschosse der baulichen Anlagen auf einem Grundstück zu der Fläche des Baugrundstücks an.Die GFZ ist eine dimensionslose Größe und wird mit ein oder zwei Dezimalstellen angegeben. Die Geschossfläche ist nach den Außenmaßen der Gebäude in allen Vollgeschossen zu ermitteln. Im Bebauungsplan kann festgesetzt werden, dass die Flächen von Aufenthaltsräumen in anderen Geschossen einschließlich der zu ihnen gehörenden Treppenräume und einschließlich ihrer Umfassungswände ganz oder teilweise mitzurechnen oder ausnahmsweise nicht mitzurechnen sind.

Beispielrechnung: Alle Geschossflächen zusammen (400 m²): Fläche des Grundstücks (500 m²) = 0,8

Beispiel: Ein Grundstück hat eine Fläche von 500 m² und eine GFZ von 1,0. Die Summe der Geschossfläche in allen auf dem Grundstück befindlichen Gebäuden darf somit ebenfalls 500 m² betragen. Man könnte beispielsweise ein viergeschossiges Gebäude mit jeweils 125 m² Geschossfläche pro Geschoss errichten (4 × 125 m² = 500 m²). Hätte dasselbe Grundstück eine GFZ von 0,5, würde die maximal zulässige Summe der Geschossflächen 250 m² betragen (500 m² × 0,5 = 250 m²). Bei einer GFZ von 1,2 dürfte eine maximale Geschossfläche von 600 m² errichtet werden (500 m² × 1,2 = 600 m²).

Rendite einer Immobilie berechnen

Rendite einer Immobilie berechnen

Formel für die Berechnung:

Jahresnettomiete mal 100 dividiert durch Nettokaufpreis

Beispiel:

Eine Immobilie kostet € 500.000,-
Die Nettomieteinnahme des Objekts bei Vollvermietung ist € 40.000,- pro Jahr.
Berechnung:
40.000 x 100 = 4.000.000
4.000.000 : 500.000 = 8

Die Nettorendite beträgt also 8%.

Viele Anleger richten sich lieber nach dem sogenannten Faktor oder Vervielfältiger beim Berechnen der Rendite einer Immobilie, da dies etwas einfacher ist. Der Faktor ist nichts anderes als das Vielfache der Netto-Jahresmiete im Verhältnis zum Nettokaufpreis.

In diesem angegebene Beispiel ist der Faktor 12,5 – die zwölfeinhalbfache Nettojahresmiete ist hier der Netto-Kaufpreis.

Sie wissen also, wenn Sie den Faktor 12,5 haben, daß die Immobilie 8% Rendite erbringt. Hier ist eine Tabelle, die die Umrechnung erleichtert:

Rendite 4% 5% 6% 7% 8% 9% 10% 11% 12%
Faktor 25 20 16,7 14,3 12,5 11,1 10 9,1 8,3

 

oder für die umgekehrte Umrechnung:
Kaufpreis dividiert durch Jahresmiete=

Faktor 8 9 10 11 12 13 15 17,5 20
Rendite 12,5% 11,1% 10% 9,1% 8,3% 7,7% 6,7% 5,7% 5%

 

Viele Investoren, vor allem im gewerblichen Bereich, legen von vornherein fest, welcher Faktor beim Kauf einer Immobilie maximal gelten darf. Dabei legen sie die gegenwärtige Jahresmieteinnahme zugrunde oder jene Summe, die bei Vollvermietung sicherangesetzt werden kann. Mieterhöhungen, steuerliche Vorteile und andere Faktoren bleiben zunächst unberücksichtigt. Viele Banken arbeiten in der Bewertung von Objekten zum Zwecke der Finanzierung übrigens heute ähnlich. So etwa gilt an manchen Standorten in den neuen Bundesländern bereits ein Faktor von zehnfach für Gewerbeobjekte auch bei guten Mietern als zu hoch, in guten Innenstadtlagen in den alten Bundesländern dagegen sind Faktoren von zwölf- bis vierzehnfach bei Gewerbeobjekten und dreizehn- bis fünfzehnfach bei Wohnimmobilien durchaus üblich.

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